Hugo Stamm zeigt in seinem Beitrag «Kirchen am Ende?» die Entwicklung der offiziellen Religion in der Schweiz. Er schreibt u.a.: «Inzwischen haben religiöse Zugehörigkeit und Glaube stark an Bedeutung verloren.» Kein Zweifel, die institutionalisierte Frömmigkeit hat aus gutem Grund einen immer schwereren Stand. Aber hat «Glaube» keine Bedeutung mehr? Stamm selbst widerspricht dem einige Sätze weiter: «Die Mehrheit [der Jungend] kann sehr wohl etwas mit Fragen nach Glauben und Religion anfangen, sie besetzen die Begriffe hingegen durchwegs mit positiven Werten.» Nicht nur die religiösen Institutionen, wir alle können dabei nur von der Jugend lernen. Anfangen kann ich damit in der eigenen Familie.
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